Anfang des Jahres habe ich mich dafür entschieden, mal wieder eine Detox-Kur zu machen. Mein letztes Mal ist bereits einige Jahre her. Früher war ich ziemlich gut darin, Ernährungspläne durchzuhalten, inzwischen bin ich da leider weniger streng. Ich habe vor einiger Zeit mehrere Versuche gestartet und konnte sie nie durchhalten. Das lag aber auch an der Art der Detox-Kur, die ich damals versucht habe. Zum Beispiel Heilfasten. Das geht für mich gar nicht. Schon am zweiten Tag bin ich komplett verzweifelt und muss die Kur abbrechen. Gar nichts zu essen ist für mich einfach keine Option. 🙂 Vielleicht kommt das ja irgendwann noch…

Meine Detox-KurBuch One Week Detox

Die Kur, für die ich mich dieses Mal entschieden habe, ist eine Rohkost-Kur. Gehalten habe ich mich dabei an das Buch One Week Detox von Erica Palmcrantz Aziz.
Man darf Obst, Gemüse, Nüsse, Samen und Sprossen essen. Im Buch werden drei Mahlzeiten und zwei Smoothies pro Tag empfohlen. Wenn man zwischendurch Hunger hat, kann man auch mehr davon essen. Hungertechnisch ist diese Version also kein Problem. Die Herausforderung besteht eher darin, sich genau an diese Lebensmittel zu halten. Eigentlich ist die Kur für sieben Tage angesetzt. Mir reichen fürs erste Mal aber zunächst mal fünf Tage. 🙂

Meine Erfahrungen

Leider bin ich am Anfang meiner Kur krank geworden, daher kann ich nicht genau sagen, ob die Begleiterscheinungen auf die Erkältung oder auf die Kur zurückzuführen waren. Allerdings waren es keine wirklich starken – lediglich etwas weniger Energie und Kopfschmerzen an den ersten beiden Tagen. Kopfschmerzen sind ja angeblich immer eine Folgeerscheinung des Entgiftens. Grundsätzlich war es recht einfach, die Rezepte zuzubereiten und sich daran zu halten. An Küchengeräten sollte man einen guten Mixer oder Pürierstab zum Zubereiten der Smoothies und eine Maschine zum Mahlen der Nüsse haben, bei mir hat auch das ganz gut im Mixer funktioniert. Meine zwei Lieblingsgerichte waren eine Apfeltarte und ein Orangen-Smoothie. Beide Gerichte sind im Buch unter Tag 1. Gefehlt haben mir vor allem warme Speisen. Durch das kalte Essen war mir irgendwie immer etwas kalt. Zum Ausgleich habe ich einfach viel Kräutertee getrunken. Das hat mich gewärmt und außerdem hatte ich genug Flüssigkeitszufuhr. Ab dem dritten Tag wurde es einfacher, da ich sowieso nicht mehr so viel Hunger hatte. 

Fazit

Insgesamt habe ich 1,5 Kilo in 5 Tagen abgenommen. Ich fühle mich sehr gut und freue mich vor allem über das verlorene Gewicht. Durch die Woche habe ich wieder gelernt, im Alltag auf kleine Sünden wie Schokolade und zu viel Brot zu verzichten. Das hilft mir mich generell noch gesünder zu ernähren und mir dann nur ab und zu mal etwas zu gönnen.

Ich finde, das ist ein recht tolles Ergebnis. Ich hoffe, ich kann die positiven Veränderungen möglichst lange beibehalten und würde es im nächsten Jahr auf jeden Fall nochmal machen. Allerdings würde ich die Rohkost-Version das nächste Mal lieber im Sommer machen. Die kalte Nahrung war im Februar doch etwas belastend.

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