So gut wie jeder mag und besitzt sie und hat dann meist auch nicht nur eine im Schrank. 🙂

Was man kaum beim Kauf seiner Jeans bedenkt, ist, unter welchen Bedingungen diese meist in der Türkei oder China produziert und vor allem nachbehandelt wird. Grün ist die „gemeine“ Jeans dabei allemal nicht. Bei der Produktion werden nicht nur sehr viel Wasser und Energie verbraucht, die Abwässer fließen meist nur grob geklärt mit all ihren Giften in die Flüsse.

Für den beliebten „used look“ werden die Jeans dann im Anschluss sandgestrahlt, dies führt meist bereits nach einigen Jahren dazu, dass der Arbeiter an der sogenannten Staublunge erkrankt. Das muss man sich mal vorstellen! Ein Arbeiter nimmt einen Job an, der ihn mit ziemlicher Sicherheit nach einer gewissen Zeit an einer schweren Krankheit erkranken und vielleicht sogar sterben lässt. Dass er über dieses Risiko informiert war, ist wohl fraglich.

Wie gut, dass es heutzutage eine Vielzahl an nachhaltigen und verantwortungsbewussten Alternativen dazu gibt! Diese Jeans sind dann meist aus Bio-Baumwolle und mit einem Öko-Bleaching behandelt. Des Weiteren wird darauf geachtet, dass die Herstellungsbedingungen fair sind und die Arbeiter auch gut bezahlt werden.

Da ich mich dazu entschlossen habe, wann immer es geht auf Leder zu verzichten, bin ich vor allem auf der Suche nach Modellen, bei denen der Patch auf der Rückseite der Jeans aus einem anderen Material hergestellt wird, zum Beispiel aus Kork. Damit sind diese Modelle dann nicht nur giftfrei, sondern auch vegan.

Ab jetzt möchte ich euch hier regelmäßig Firmen, die nachhaltige und faire Jeans produzieren, vorstellen!

 

[photo: by me]

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